Bootsabdeckung Tenara-Draht

Tenara-Garn für Bootsabdeckungen: Deshalb ist es überlegen!

Bildnachweis: MAGNUS SANDBERG JOHANSEN 

Beim Vergleich von Bootsabdeckungen sprechen viele über Material, Passform und Details. Doch ein Faktor ist oft entscheidend für die tatsächliche Lebensdauer der Abdeckung: die Nähte.

Nähte sind besonders anfällig für Sonneneinstrahlung (UV-Strahlung), Salz, Regen, Schmutz und Temperaturschwankungen. Deshalb geben Markisen manchmal den Geist auf, obwohl sich der Stoff noch gut anfühlt – es sind die Nähte, die zuerst nachgeben. 

An Kapell & Annat Deshalb nähen wir mit GORE® TENARA® – einem Garn, das für anspruchsvolle Outdoor- und Meeresumgebungen entwickelt wurde. 

Warum Tenara-Draht in maritimen Umgebungen überlegen ist

GORE beschreibt TENARA als resistent gegen UV-Strahlung/Sonnenlicht, Chemikalien, Salzwasser, extreme Wetterbedingungen und sauren Regen.
Genau in dieser Umgebung ist ein Verdeck untergebracht – insbesondere während der Hochsaison, wenn das Boot viel der Sonne ausgesetzt ist.

Kurz gesagt: Tenara wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass die Nähte auch dann halten, wenn Witterungseinflüsse und UV-Strahlung „normale“ Fäden sonst zersetzen würden.

15 Jahre UV-Schutz – damit die Naht länger hält

In unserer Dokumentation weisen wir darauf hin, dass Tenara 15 Jahre UV-beständig ist. Dies wird auch von mehreren etablierten Anbietern bestätigt, die für Tenara im Außen- und Marinebereich eine 15-jährige Garantie geben. Das bedeutet in der Praxis, dass Sie ein Verdeck erhalten, bei dem die Nähte bündig mit dem Stoff abschließen und somit keine Schwachstelle darstellen.

Warum nutzt nicht jeder Tenara?

Denn Tenara ist nicht „nur ein Faden“. Es setzt höhere Maßstäbe.

  1. Es erfordert die korrekten Einstellungen an den Maschinen.
    Tenara verhält sich anders als herkömmliche Nähgarne. Es ist oft vorgefettet und benötigt die richtige Kombination aus Fadenspannung, Stichlänge, Nadel und Transporteur, um optimale Nähergebnisse zu erzielen.
  2. Die Auswahl der Nadeln und die Stichqualität gewinnen noch mehr an Bedeutung.
    In unseren Unterlagen empfehlen wir außerdem die Verwendung einer dünnen, stabilen Nadel, um die Nadellöcher so klein wie möglich zu gestalten. Viele Hersteller geben zudem empfohlene Nadelgrößen für verschiedene Tenara-Dimensionen an, was die technische Komplexität des Stoffes unterstreicht. Daher kann nicht jeder Tenara nähen und die gleichen Ergebnisse erzielen – es erfordert Fachwissen, Übung und die korrekten Maschineneinstellungen.

Aber dichtet es genauso gut ab wie andere Gewinde?

Tenara ist nicht so konzipiert, dass es wie manche herkömmliche Garne, die durch Quellung/Beschichtung abgedichtet werden können, vollständig abgedichtet wird. In unserer Dokumentation ist klar beschrieben, dass Sie, falls wider Erwarten doch einmal Wasser durch eine Naht dringen sollte, diese mit Nahtdichtmittel abdichten können – eine sehr einfache Lösung, die jegliche Undichtigkeiten behebt. Bei Fragen oder Problemen kontaktieren Sie uns bitte, wir helfen Ihnen gerne weiter. 

Tenara ist teurer – viel teurer (und genau das ist der Punkt).

Tenara ist eine Premium-Wahl. Und ja – das spiegelt sich im Preis wider. Das von uns verwendete Tenara-Garn kostet etwa dreimal so viel wie das nächstbeste Garn, das wir sonst wählen würden. Und genau deshalb entscheiden wir uns dafür: Denn oft entscheidet das kleine Detail in der Naht darüber, ob man zehn Saisons oder viel länger Freude daran hat, bevor etwas repariert werden muss.

Es ist eine bewusste Entscheidung: Wir berechnen höhere Materialkosten, um Ihnen eine langlebige Naht zu bieten.

Fazit: Tenara-Garn sorgt für Langlebigkeit in der Naht.

Wenn Sie eine Bootsabdeckung suchen, bei der die Nähte nicht die Schwachstelle darstellen, ist Tenara eines der robustesten Materialien, die Sie wählen können. Es stellt höhere Anforderungen an den Hersteller, bietet aber auch eine Abdeckung, die jahrelang starker Sonneneinstrahlung, Salzwasser und UV-Strahlung standhält. Genau hier liegt die Stärke von Tenara – und genau deshalb verwenden wir es, auch wenn es höhere Anforderungen an Maschinen und Handwerk stellt.

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